Regie | Choreografie
Christopher Tölle machte sich mit der besonderen Kombination als Regisseur und Choreograf in den letzten Jahren auf deutschsprachigen Bühnen einen Namen. Im Augenblick befindet er sich in den Vorbereitungen für Mokka-Hits und Milchbar-Träume an der Komischen Oper Berlin und die Wiederaufnahme von Frau Luna im Tipi am Kanzleramt. Zu seinen letzten Produktionen gehören unter anderem die deutschsprachige Erstaufführung von Die Cher Show, Cluedo - das Mörderspiel im Theater am Potsdamer Platz, Saturday Night Fever, Elvis lebt! in Zürich, die DDR Operette Messeschlager Gisela an der Komischen Oper, Hairspray in Schwäbisch Hall und Puccinis Turandot an der Staatsoper unter den Linden (Choreografie). Ausserdem inszenierte er u.a. die Schauspiele Stolz und Vorurteil *oder so, Vorhang auf für Cyrano und Mord im Orientexpress (Co-Regie), Ein Amerikaner in Paris, Die 5 glorreichen Sieben, Aida, Pariser Leben und die Choreografie für den Kinofilm Ich war noch niemals in New York.
Musikalische Leitung
Kai Tietje absolvierte in Düsseldorf zunächst ein Studium zum Toningenieur, bevor er seine musikalische Ausbildung im Fach Dirigieren fortsetzte und mit Auszeichnung abschloss. Von 2000 an wirkte er am Musiktheater in Gelsenkirchen, ab 2008 folgten Gastengagements am Staatstheater Nürnberg, Theater Dortmund, Staatstheater Kassel. Er dirigierte bei den Vereinigten Bühnen Wien und bei den Bad Hersfelder Festspielen. Von 2012 bis 2015 war er Musikalischer Leiter der Musicalsparte am Landestheater Linz und dort für alle Produktionen musikalisch verantwortlich. Er ist ständiger Gastdirigent und Arrangeur an der Komischen Oper Berlin und an der Oper Graz. Seine Orchesterarrangements werden an vielen Theatern gespielt. Er arrangierte und leitete für das Theater 11 in Zürich das Musical Io senza te sowie Oh läck du mir und leitete Io senza te 2022 auch musikalisch bei der Thunerseespielen.
Co-Choreografie
Nigel Watson absolvierte sein Studium als Musicaldarsteller am Bird College of Dance and Musical Theatre in London und spielte anschliessend im Londoner West End und in diversen namhaften Produktionen, u.a. in Thun in Cats (2017). Im selben Jahr verlagerte er seinen beruflichen Schwerpunkt und begann, sich der Choreografie zu widmen. Seitdem hat er an einer Reihe von hochkarätigen Produktionen mitgewirkt, u.a. die österreichische und deutsche Originalproduktion von Die Cher Show, Saturday Night Fever (Showslot), Katja und der Teufel (Dessau), Kinky Boots (Hildesheim) und Blues Brothers (Stendal). Zu seinen weiteren Choreografien zählen Woyzeck (Bruchsal) und Hairspray (Schwäbisch Hall). Als Co-Choreograf mit Christopher Tölle hat Watson bereits bei mehreren Produktionen zusammengearbeitet, darunter Hairspray und An American in Paris, Saturday Night Fever und Aida – Das Musical, die Oper Aida, Messeschlager Gisela und im Musikvideo Radio von Rammstein.
Übersetzung
Wolfgang Adenberg ist Autor von über 20 Musicals, darunter Emil und die Detektive, Moulin Rouge Story, Der Mann, der Sherlock Holmes war, Pünktchen und Anton und Wie William Shakespeare wurde. Sein Musical Gefährliche Liebschaften wurde mit dem Musicaltheaterpreis 2015 als bestes Musical ausgezeichnet. Als Übersetzer ist Wolfgang Adenberg verantwortlich für die deutsche Fassung von mehr als 50 Musicals, darunter Mary Poppins, Anastasia, Titanic, 3 Musketiere, We will rock you, Liebe stirbt nie, Die letzten 5 Jahre sowie die Neufassung von Starlight Express. Als Serienschöpfer, Autor und Regisseur entwickelte er die 18-teilige True-Crime-Serie Erwischt! Zeitreise ins Verbrechen sowie den dazugehörigen Podcast. Wolfgang Adenberg wurde mit der Goldenen Schallplatte, dem Deutschen Musicaltheaterpreis und dem Stuttgarter Publikumspreis ausgezeichnet.
Bühnenbild
Andrew D. Edwards ist Designer und Regisseur mit Sitz in Grossbritannien. Seine Arbeiten haben das Publikum weltweit in ihren Bann gezogen und internationale Anerkennung gefunden. Sein Portfolio umfasst sowohl Opern als auch Musicals und Theater, darunter Wonderland (Linz), Mary Poppins (Thun), School of Rock (Linz), Romeo und Julia (Berlin), Anastasia (Linz), La puce à l’oreille (Paris), A Midsummer Night’s Dream, The Tempest, Fack ju Göhte (München), Tartuffe (London) und Après la pluie (Paris). Sowie die Opern La Cenorentola (Grange Park Opera), The Cunning Little Vixen (Opera Holland Park), The Barber of Seville (Santa Fe Opera und Grange Festival), Madame Favart (Opera Comique Paris), Così fan tutte (Central City Opera) und La Bohème (Opera Holland Park). Nächstens ist Edwards mit Arbeiten für die Produktionen Die Meistersinger von Nürnberg (Bayreuther Festspiele) sowie Miss Saigon (UK Tour) beauftragt.
Kostümbild
Heike Seidler wuchs in Bremen auf, lebte lange Zeit in Berlin und jetzt in Norddeutschland. Nach ihrer Ausbildung zur Damenschneiderin studierte sie Modedesign am Lette Verein Berlin und war nebenbei Gaststudentin für Theaterwissenschaften an der HdK Berlin. Seit 1993 arbeitet Seidler als freiberufliche Kostümbildnerin in Deutschland und der Schweiz für Opern, Operetten, Musicals, Ballette und Schauspielproduktionen an Theatern wie dem Theater St. Gallen, Stadttheater Bern, Maag Music Hall, Theater Basel, Casinotheater Winterthur, Nationaltheater Mannheim, Staatstheater Stuttgart, Opernhaus Halle, Theater Bonn, Komödie am Kurfürstendamm, Mainfranken Theater Würzburg, Staatstheater Mainz und Komische Oper Berlin. Seit 2010 ist Seidler für die Kostüme der Geschwister Pfister verantwortlich und arbeitet seit 2014 regelmässig mit dem Regisseur Christopher Tölle zusammen. Grease ist ihr drittes Engagement für die Thunerseespiele nach Aida 2014 und Io Senza Te 2022.
Maskenbild
Marc Hollenstein war schon als Kind fasziniert davon, Menschen für Theater, Film und Kunst zu verwandeln. Diese Leidenschaft führte ihn zu einer sechsjährigen Ausbildung zum Maskenbildner, gefolgt von mehreren Jahren Berufserfahrung am Luzerner Theater. Seit 2002 arbeitet er freischaffend für Film- und Theaterproduktionen sowie in der Fotografie. Zu seinen Arbeiten im Kino gehören unter anderem Heldin (Petra Wolpe), Friedas Fall (Maria Brendle), Als Hitler das rosa Kaninchen stahl (Caroline Link), Sisi & Ich (Frauke Finsterwalder) sowie Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste (Margarethe von Trotta). Auch im Musical-Bereich hat er zahlreiche Maskenbilder gestaltet, darunter für Deep, Die Schwarzen Brüder, Die Schweizermacher, Gotthelf, Der Löwe, der nicht schreiben konnte, die Bremer Stadtmusikanten, die Neuinszenierung von Space Dream sowie die erstmals auf Deutsch inszenierte Version von Billy Elliot.
Requisite
Nora Balmer kommt aus Thun und arbeitet in verschiedenen gestalterischen Bereichen. Nach ihrem Diplom als Szenenbildnerin an der Filmakademie in Ludwigsburg ist sie heute freischaffend tätig, mit Schwerpunkt auf räumlichen Gestaltungsprojekten sowie als Requisiteurin für Theaterproduktionen. Nach ihren Engagements bei Mary Poppins und Der Glöckner von Notre Dame freut sie sich sehr, mit GREASE erneut Teil der Thunerseespiele zu sein.
Sounddesign
Thomas Strebel ist ausgebildeter Sounddesigner und Audioengineer mit Ausbildung in Europa und den USA. Als Gründer und Inhaber der audiopool GmbH mit Sitz in Basel (CH) arbeitet er in den Bereichen Sounddesign, Beratung, Audioengineering, Event- und Studioproduktion sowie Studiodesign. Seit über 20 Jahren ist er weltweit für das Sounddesign renommierter Musicals tätig, darunter Das Phantom der Oper, Tanz der Vampire, Elisabeth, Les Misérables, Rock Me Amadeus, Rebecca, Robin Hood und viele mehr. Zu seinen Kunden zählen unter anderem Stage Entertainment Germany, Vereinigte Bühnen Wien und Freddy Burger Management. Auszeichnungen umfassen den Deutschen Filmpreis (2002), den Oscar für den besten fremdsprachigen Film (2003), den Deutschen Bühnenpreis (2009) sowie den Broadway World Austria Award (2021).
Lichtdesign
Svein Selvik ist ein norwegischer, international tätiger Lichtdesigner und -programmierer. Er arbeitet in den Bereichen Oper, Musical, Event und Konzert und übernimmt sowohl Lichtdesign als auch technische Planung und Umsetzung von Open-Air-Produktionen, Festivals, Corporate Events, Tourneen und Einzelkonzerten. Er verantwortete das Lichtdesign u.a. für Gundelach (Oslo Opera), Opera Noir (Bodø), La Bohème (Halden) sowie Il Trionfo del Tempo (Bogotá). Als Lichtprogrammierer war Selvik an über 20 Produktionen von Mamma Mia! sowie an Wicked, Miss Saigon, Die Zauberflöte, Carmen, Trolle und The Idiot beteiligt. Zudem programmierte er das Licht für LD Ollie Olma im Olympiastadion während der Olympischen Spiele 2012 in London. Seit 2009 arbeitet er eng mit Pia Virolainen zusammen, u.a. bei Der Medicus, Die Päpstin und Bonifatius (Fulda), Io Senza Te, Anna Göldi und Oh Läck Du Mir (Schweiz) und Il Trovatore (Norwegen) sowie Frida & Frida (Friedrichstadt-Palast Berlin).
Co-Lichtdesign
Pia Virolainen ist eine finnische Lichtdesignerin. Opernproduktionen führten sie u.a. zu Royal Opera Covent Garden, Teatro alla Scala Mailand, San Francisco Opera, NYC Opera, National Center for the Performing Arts Beijing, Staatsoper Wien, Dutch National Opera, Göteborg Opera, Den Jyske Opera und an die Königliche Dänische Oper. In den letzten Jahren übernahm sie das Lichtdesign für Il Trovatore, Ruffen, Der Medicus, Die Schatzinsel, Die Päpstin und Bonifatius (Fulda), Heidi, Gotthelf, Io Senza Te, Gräfin Mariza, Anna Göldi und Oh Läck Du Mir (Schweiz), Jesus Christ Superstar und A Chorus Line (Bad Hersfeld), West Side Story (Wuppertal), Flawed (Oslo), Die Habsburgischen und The Producers (Vereinigte Bühnen Wien) und Frida & Frida (Friedrichstadt-Palast, Berlin). Ihre Arbeit als Associate Lighting Designer beinhaltet Mamma Mia! (über 25 Produktionen), Disney’s Die Schöne und das Biest (Oberhausen, Berlin, Moskau, Barcelona) und Mary Poppins (Scheveningen, Melbourne).
Stellvertretende musikalische Leitung
Sonja Füchslin
Associate Sounddesign
Youssef Iskander ist Sounddesigner, Audioengineer und Chorleiter mit ägyptisch-schweizerischem Hintergrund. Nach seinem Mechatronikstudium in Kairo arbeitete er u. a. für Dream Studio Egypt an Produktionen wie Les Misérables und der Goldenen Parade der Pharaonen. Seit seinem Wechsel zur audiopool GmbH war er u. a. für das Sounddesign von Der Glöckner von Notre Dame, Mary Poppins, Dällebach Kari (nominiert für den Deutschen Musical Theater Preis), Sister Act (Basel), Oh Läck Du Mir (Prix Walo), Elisabeth und Rebecca verantwortlich. Iskander ist zertifizierter Spatial Sound System-Ingenieur und TiMax-Spezialist mit umfassender Erfahrung im Bereich immersives Sounddesign. Seine technische Expertise kombiniert mit seinem musikalischen Hintergrund als Dirigent bildet eine Brücke zwischen der technischen und der künstlerischen Welt. Er ist bekannt für seine Teamfähigkeit, kreative Herangehensweise und technische Präzision.
Regieassistenz | Abendspielleitung
Kristian Lucas erhielt 1999 sein Diplom zum Musicaldarsteller und war seitdem an verschiedensten Theatern in unterschiedlichsten Rollen zu sehen. Unter anderem in Robin Hood (King John), Doktor Schiwago (Jurij Schiwago), Sugar (Jerry), Elisabeth (Swing), Mozart! (Cover Schikaneder/Swing), Sunset Boulevard (Joe Gillis), Les Misérables (Marius), Cabaret (Cliff), Hair (Margaret Mead),Dracula (Jonathan Harker), Die letzten fünf Jahre (Jamie) und Next to normal (Dan Godman). Seit Januar 2020 gehört er zum festen Ensemble des Kultmusicals Heisse Ecke (Pitter/Mikie) am Schmidts Tivoli Hamburg. Bereits 2009 war Kristian für Jesus Christ Superstar (Simon), 2012 für Titanic (Swing) und 2016 als Produktionsassistent für Sugar in Thun engagiert. Nach Mary Poppins und Der Glöckner von Notre Dame freut er sich nun, abermals als Regieassistent und Abendspielleiter zum Team der Thunerseespiele zu gehören.
Regieassistenz
Christian Philipp Schenk studierte Englische Sprachen und Literaturen sowie Germanistik in Bern. Erste Musical-Luft schnupperte er im Chor der Thunerseespiele bei Titanic und Der Besuch der alten Dame. Erfahrungen als Regieassistent sammelte er unter anderem bei Aida (Thun), Sugar – Manche mögen’s heiss (Thun), Natürlich Blond (Zug), Io Senza Te (Zürich), Dällebach Kari (Thun) und Mary Poppins (Thun). Bei Mamma Mia! (Thun) und Io Senza Te (Thun) war er ausserdem als Abendspielleiter tätig. Er inszeniert als Hausregisseur der VoiceSteps.company in Cham Stücke mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen, u.a. Saturday Night Fever und Into the Woods. Zudem arbeitet Christian im Radio.
Inspizienz
Christian Altenburger begann seine Karriere als Tänzer und stand in Inszenierungen am Opernhaus Zürich, an der Seebühne Brunnen und dem KKL Luzern selbst auf der Bühne. Bei Disney‘s Musical Tarzan in Hamburg startete er als Stage Manager. In dieser Funktion unterstützte er auch die Stuttgarter Tarzan-Inszenierung. Den Aufbau von Mary Poppins in Stuttgart betreute er als Assistent des Production Stage Managements und erster Caller. 2015 bis 2018 war er als stellvertretender Abteilungsleiter des Stage Managements im Stuttgarter Stage Apollo Theater. Im Anschluss an sein Engagement bei Kinky Boots, Mary Poppins (Hamburg), Die Fabelhafte Welt der Amélie (München), Anastasia (Madrid, Stuttgart, Mexiko, Sao Paolo und Tokyo), Pretty Women (Hamburg), Knie das Circus Musical (Basel), Tanz der Vampire und Tina Turner (Stuttgart), Billy Elliot in Zürich unterstützte Altenburger das Kreativ-Team für die Produktion Tina Turner in Sao Paolo als Production Stage Manager. Er freut sich sehr, das dritte Jahr bei den Thunerseespielen dabei zu sein!
Leitung Kostümatelier
Celine Walentowski, aufgewachsen in der Tuchmacherstadt Monschau, ist gelernte Modedesignerin und Massschneiderin. Nach verschiedenen Kostümassistenzen bei Film- und Fernsehproduktionen war sie ab 2020 am Badischen Staatstheater Karlsruhe tätig. Sie startete als Kostümassistentin und verantwortete anschliessend drei Jahre als Produktionsleitung der Kostümabteilung die Produktionen des Mehrspartenhauses. In der Spielzeit 2023/24 übernahm sie zudem im Rahmen einer längeren Vertretung die Leitung der Kostümabteilung. Parallel entwarf sie zahlreiche eigene Kostümbilder für Schauspiel, Ballett und Oper. Seit 2025 arbeitet Walentowski freischaffend in Deutschland, Österreich und der Schweiz – unter anderem am Schauspiel Hannover, am Rheinischen Landestheater Neuss, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, am Konzert und Theater St. Gallen, am Kleinen Theater Salzburg sowie in der freien Szene. 2025 übernahm sie für Der Glöckner von Notre Dame die Kostümleitung der Thunerseespiele.